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Maskenmuffel müssen zahlen

Das Tragen einer Maske in Bussen und Bahnen, so dass sie Nase und Mund bedeckt, ist Pflicht. Wer sich nicht daran hält, zahlt nun eine Strafe.

Schon seit längerer Zeit gilt – sinnvollerweise und zu unserem gegenseitigen Schutz – eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen. Die meisten halten sich auch vorbildlich an die Regel, aber leider nicht alle. Ihr habt es vielleicht selbst schon gesehen: Da baumelt die Maske am Kinn, nur der Mund ist bedeckt oder ein Kaffeebecher dient als Ausrede, warum man keine Maske trägt, denn damit kann man ja nicht trinken...

Verstöße gegen die Maskenpflicht werden nun geahndet
Wer sich uneinsichtig oder unvernünftig zeigt und seine Maske nicht korrekt anlegt, für den wird ab heute überall in der nordbahn – genauso wie im Bereich des HVV – eine sogenannte Vertragsstrafe in Höhe von € 40,00 eingeführt. Wir haben unsere Beförderungsbestimmungen entsprechend erweitert und um §14 ergänzt. Die Einhaltung der Maskenpflicht werden wir natürlich überprüfen.

Also, seid verantwortungsvoll und tragt während der Fahrt eine Maske – aber richtig, bitte. So kommen wir alle sicher ans Ziel!

Was rund um die Maskenpflicht sonst noch gut zu wissen ist

  • Wer auch nach Aufforderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen will, kann von der Fahrt ausgeschlossen werden.
  • Auch das Tragen eines Schals oder Tuchs als Mund- und Nasen-Bedeckung ist erlaubt. Sogenannte Gesichtsvisiere werden als Mund-Nasen-Bedeckung akzeptiert, wobei ausdrücklich das Tragen einer direkt an Mund und Nase anliegenden Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen wird.
  • Die Verpflichtung, eine Mund- Nasen-Bedeckung oder eine Schutzmaske zu tragen, gilt nicht für Kinder unter sieben Jahren. Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sind ebenfalls ausgenommen.
  • Der Umstand, dass keine Mund- Nasen-Bedeckung getragen werden kann, ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen; beispielsweise durch die Vorlage eines medizinischen Dokuments wie eines Allergiker-Passes oder einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung. Die Vorlage des Attests ist bei der Kontrolle notwendig. Nachträgliches Vorzeigen ist grundsätzlich nicht möglich.
  • Auch die unsachgemäße Anwendung (z. B. Nase frei) gilt als Verstoß gegen die Verordnung zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Wer kurz etwas trinken möchte, kann die Mund-Nasen-Bedeckung dafür herunterschieben. Grundsätzlich sollte auf das Essen und Trinken während der Fahrt aber besser verzichtet werden. Und: Ein Kaffeebecher in der Hand ist aber kein Grund, keine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen!

2 Kommentare
nordbahn
#2 — vor 15 Tagen
Moin! Es ist ja nachgewiesen, dass nur dann ein ausreichender Schutz gegeben ist, wenn die Maske den Mund und die Nase (und nicht nur die Nasenspitze) bedeckt. Und da uns ein Schutz aller Fahrgäste wichtig ist, wird das auch so von unserem Personal kontrolliert und ggf. eingefordert. Sollte sich dabei ein/e Mitarbeiter/in unfreundlich oder unangemessen verhalten, schicken Sie doch bitte eine Mail an unseren Kundendialog (moin@nordbahn.de) mit der konkreten Zugfahrt. Danke und alles Gute!
Genervter neu Schleswig-Holsteiner
#1 — vor 19 Tagen
Es wir mit so unterschiedlichen Vorgaben und mitarbeiter launen gehandelt, ich fahre 4x im Monat über 6800km mit der bahn unf habe noch nir Probleme wegen meine aktuellen Maske gehabt, nur in der nordbahn nach Büsum, da gelten andere regeln und der frust der Mitarbeiter schein wohl groser und daher wird er an den Mitfahrern ausgelassen.
Grund, meine Maske sitzt auf der Nasen spitze (nicht drunter sonder genau drauf, das seit nicht richitg), die studierte masken Profi Beauftragte die eigentlich keine lust auf ihren Beruf hat und mir erklart das sei in der gabzen nordbahn so, ich fahre tagelich mit dem unternehmen und Diskussion nur zwischen Büsum und Heide... Schade