nordbahn ergreift Maßnahmen für die Rückkehr zu einem stabilen Betrieb auf ihren Linien RB 60, RB 61 und RB 71 zwischen Wrist/Itzehoe und Hamburg
Personal- und Fahrzeugmangel waren die Hauptursachen für die Leistungsminderungen. Durch den langanhaltenden Winter und eine damit einhergehende Erkältungswelle waren zeitweise fast 20 Prozent der Mitarbeiter im Fahrdienst krankheitsbedingt ausgefallen. Zudem kam es zu Fahrzeugstörungen, u.a. weil Streugut von den Bahnsteigen die Türschließmechanik der Züge beeinträchtigte. Diese Probleme haben sich nach Frühlingsbeginn entschärft.
Auch die Einführung eines neuen Betriebskonzeptes zum Fahrplanwechsel im Dezember führte zu Problemen. Die Trassen wurden erst spät abgestimmt und bestätigt, so dass für eine optimale Planung nur wenig Zeit blieb. Nach den Erfahrungen der ersten Wochen wird jetzt nachgesteuert. Der Jahresfahrplan für die drei Regionalbahn-Linien wird bei einigen Fahrten angepasst, um einen stabilen Betrieb sicherzustellen. Die Änderungen treten ab 6. April in Kraft. Außerdem wurde das Personaleinsatzkonzept überarbeitet: Die Schichtplanung wurde optimiert, zudem wird vorübergehend Personal aus anderen nordbahn-Netzen eingesetzt. Es wird aber noch ein paar Wochen dauern, bis alle Maßnahmen komplett greifen.
„Wir bedauern, dass wir unserem Leistungsanspruch in den vergangenen Wochen nicht gerecht werden konnten und setzen alles daran, dass die nordbahn-Züge in den geplanten Traktionen wieder pünktlich rollen“, so Holger Kratz, Geschäftsführer der nordbahn. Er ergänzt: „Fahrplaneinschränkungen durch notwendige Baumaßnahmen zur Streckensanierung werden wir unseren Fahrgästen auch weiter nicht ersparen können.“
norbahn ergreift Maßnahmen für die Rückkehr zu einem stabilen Betrieb