Winterchaos: nordbahn-Planung zum Betrieb am Samstag (10.01.2026)
Fahrten der nordbahn zwischen Hamburg und Itzehoe/Wrist waren gar nicht möglich, weil die Züge aufgrund von zugefrorenen Weichen und Schneeverwehungen nicht aus den Abstellungen geholt werden konnten. An den Bahnhöfen Heide, Neumünster, Flensburg, Husum und Kiel stellt die nordbahn noch bis zum nächtlichen Betriebsschluss Aufenthaltszüge bereit.
Der Krisenstab der nordbahn bewertet die Lage weiterhin aufmerksam. Die Sicherheit der Fahrgäste steht an erster Stelle. Deshalb wird die nordbahn auch am morgigen Samstag die bewährte Vorgehensweise beibehalten: Bevor der Betrieb auf den Linien zwischen Hamburg und Itzehoe/Wrist sowie von Bad Oldesloe über Neumünster und Heide bis Büsum oder von Flensburg über Eckernförde nach Kiel sowie von Kiel über Rendsburg und Husum nach Bad St. Peter-Ording aufgenommen wird, wird zunächst die Infrastruktur aller Strecken auf sichere Befahrbarkeit geprüft. Erst wenn diese gewährleistet ist, werden Züge verkehren. Wie sich die witterungsbedingten Gegebenheiten an den verschiedenen Standorten über Nacht und in den frühen Morgenstunden entwickeln, ist derzeit noch nicht abzusehen.
Auf nordbahn.de wird es aktuelle Informationen zu den ersten Zugfahrten auf den einzelnen Linien geben. Für ausfallende Zugfahrten wird nach Möglichkeit ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Busse können aber nur fahren, wenn es die Straßenverhältnisse erlauben.
Die nordbahn empfiehlt ihren Fahrgästen mit Blick auf die Wetterverhältnisse möglichst weiterhin auf eine Fahrt zu verzichten und sich andernfalls vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren.